Spiele/Spielen beeinflusst
die Persönlichkeitsentwicklung
und umgekehrt.
Diplomarbeit in Schulischer Heilpädagogik
„Der Mensch
spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. (Friedrich Schiller)

"
Jeder Mensch, gleich welchen Alters, verspürt das Bedürfnis nach Kommunikation und
zwischenmenschlichen Beziehungen. Wer möchte nicht gerne schöpferisch tätig
sein, Grenzen überwinden, sich Herausforderungen stellen, neue Seiten an sich
selbst entdecken und das eigene ICH spüren? Die Möglichkeit, all diese Wünsche
und Träume zu realisieren und auszuleben, findet der Mensch im Spiel.
Meine
Arbeit und die dazu gemachten Recherchen zeigen deutlich auf, dass gewisse
Spiele bzw. gewisse Spielformen allen Modeströmungen trotzen und von Generation
zu Generation weitergegeben werden. Es muss in uns Menschen ein Urbedürfnis
nach Spielen, sowie ein sensibler Spürsinn für gewisse Spielformen stecken.
Unterscheidet
sich die Spielfreude von Regelklassenkinder von derjenigen Kindern, welche
lernbehindert oder verhaltensauffällig sind? Ist es eine bewiesene Tatsache,
dass Spiele neue Horizonte eröffnen, sich positiv auf unsere Persönlichkeit
auswirken und unsere Lebenseinstellung und Arbeitshaltung beeinflussen? Spielen
grundsätzlich immer wieder die gleichen Mechanismen, die gleichen Motivatoren
und die gleichen sozialen Einflüsse mit.? Antworten darauf soll eine Umfrage
aufzeigen.
Doch,
wie sollen Menschen spielen können, wenn sie es nicht gelernt haben? Wenn sie
selten oder nie die Gelegenheit erhielten, Lust, Freude und Genugtuung des
Spielens am eigenen Körper zu erfahren, die Zeit und Realität hinter sich zu
lassen und zu vergessen? Die Schule und das Elternhaus können einen enormen
Einfluss auf das Spielverhalten der Kinder ausüben und sollten dieser
Erkenntnis gemäss handeln: Selber spielen und Spiele in der pädagogischen
Praxis anbieten!"
"Eltern
und Lehrpersonen müssen sich der Bedeutung des Spielens bewusster werden und
das Spiel in ihrem und im Leben der Kinder zu einem festen Bestandteil werden
lassen. Hilfe, Anleitung und Anreiz dazu liefert meine Diplomarbeit.
"
|